Unterstützung für Härtefälle

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die Härtefallmassnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie. Die Seite informiert über den schweizweiten Rahmen für diese Massnahmen, wie ihn die Covid-19-Härtefallverordnung 2020 (HFMV 20) und die Covid-19-Härtefallverordnung 2022 (HFMV 22) festlegen.

Auf konkrete Fragen wird auch im EasyGov Covid19-Helpcenter eingegangen.

Für die Umsetzung sind die einzelnen Kantone zuständig. Unter Härtefälle – Kontaktstellen Kantone finden Sie die Kontaktdaten um sich über die kantonalen Besonderheiten zu informieren.

Härtefälle – Kontaktstellen Kantone

Für die Bearbeitung der Gesuche sind die Kantone zuständig. Ein Unternehmen kann sein Gesuch an den Kanton richten, in dem das Unternehmens am 1. Oktober 2020 seinen Sitz hatte. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie eine Liste mit den Kontaktinformationen der Kantone:

Kontaktstellen Kantone 

Für Antworten auf die häufigsten Fragen zu den Härtefällen besuchen Sie unser Helpcenter.

 

Neuste Entwicklungen

Härtefälle: Das Mandat des SECO für Stichprobenkontrollen zur Umsetzung der Härtefallprogramme in den Kantonen weist erste gute Ergebnisse aus.

Bern, 19.09.2022 – Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat im ersten Halbjahr 2022 Stichprobenkontrollen zur Umsetzung der Covid-19-Härtefallverordnung (HFMV 20) in den Kantonen in Auftrag gegeben. Der Statusbericht per Mitte August, der sich auf die richtige Vergabe von Härtefallhilfen konzentrierte, zeigt, dass die Kantone die Bundesgesetzgebung korrekt angewendet haben und dass ihre Härtefallumsetzungen keine systemischen Risiken oder Fehler aufweisen. Der Bericht weist jedoch auf punktuelle Fehler und Versäumnisse hin, die den betroffenen Kantonen zur Klärung überwiesen wurden.

NB: Diese gemeldeten Fälle stehen nicht im Widerspruch zu den unten aufgeführten Statistiken von Easygov, einer umfassenderen Liste. Die hohe Fallzahl in diesen Statistiken ist grösstenteils darauf zurückzuführen, dass sie auch Fälle enthalten, die Kontrollen erfordern, die nicht von vornherein problematisch sind. Bei den Stichprobenkontrollen hingegen werden nur die wirklich inkohärenten Fälle in einer begrenzten Stichprobe aufgedeckt.

Dokumente:

11.04.2022: Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat eine Datenanalyse zu den Härtefallmassnahmen für Unternehmen durchgeführt und den Bericht dazu auf ihrer Webseite veröffentlicht. In seiner Stellungnahme (Seiten 10-11) weist das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) darauf hin, dass die im Bericht ausgewiesenen Befunde als Kontrollgrössen zu verstehen sind und daraus nicht direkt Missbrauchsverdachte abgeleitet werden können. In zahlreichen Fällen gibt es gute Gründe für Abweichungen.

11.03.2022: Bund publiziert Erläuterungen zu den Covid-19-Härtefallverordnungen 2020 und 2022 mit wenigen Präzisierungen

Der Bund hat die Erläuterungen zur Covid-19-Härtefallverordnung 2020 (HFMV 20) und zur Covid-19-Härtefallverordnung 2022 (HFMV 22) punktuell überarbeitet und in einigen Passagen Präzisierungen hinzugefügt. Diese Ergänzungen dienen dem besseren Verständnis und stellen keine materielle Änderung der rechtlichen Grundlagen dar. Die Ergänzungen sind in den Dokumenten gelb markiert.

Dokumente:

 

02.02.2022: Coronavirus: Bundesrat verabschiedet Härtefallverordnung 2022

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Februar 2022 die Härtefallverordnung für das Jahr 2022 verabschiedet. Die Umsetzung der Härtefallverordnungen obliegt weiterhin den Kantonen. Sie können Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie hohe Umsatzausfälle erleiden, mit Beiträgen unterstützen. Der Bund übernimmt wie bisher 70 bis 100 Prozent der Beiträge. Die Unterstützungsbeiträge werden in Not geratenen Unternehmen maximal für das erste Halbjahr 2022 ausgerichtet und berechnen sich auf Basis der ungedeckten Kosten. Die Anspruchsvoraussetzungen und Obergrenzen entsprechen weitgehend der bisherigen Härtefallunterstützung. Mehr Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

 Dokumente:

 

Auswertungen und Grafiken zu den Covid-19-Härtefallgeldern

Der Bund beteiligt sich auf der Basis des Covid-19-Gesetzes und den Covid-19-Härtefallverordnungen 2020 und 2022 (HFMV 20 und HFMV 22) an den Ausgaben und Kosten der Kantone für die Unterstützungen an Unternehmen, die von der Pandemie besonders betroffen wurden. Die Härtefallmassnahmen, für deren Kosten oder Verluste ein Kanton die Beteiligung des Bundes in Anspruch nimmt, können als A-Fonds-perdu-Beiträge, rückzahlbare Darlehen, Garantien oder Bürgschaften ausgerichtet werden.

Die nachstehende Tabelle informiert über die Anzahl der von den Kantonen unterstützten Unternehmen und das Volumen der insgesamt ausbezahlten bzw. ausgesprochenen Härtefallgelder. Die Zahlen werden vierteljährlich nachgeführt.

Von den Kantonen zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.06.2022
ausbezahlte bzw. gesprochene Härtefallunterstützungen
FinanzierungsinstrumentAnzahl unterstützter UnternehmenTotal in CHF
(Beiträge Bund und Kanton)
Ausbezahlte A-Fonds-perdu-Beiträge

HFMV 20

35’151

4'724.5 Mio.

Bundesratsreserve HFMV 20144.8 Mio.
HFMV 2225.3 Mio.
Gesprochene Darlehen / Bürgschaften / Garantien

HFMV 20

220.2 Mio.

Datenstand: 30.06.2022. Die Daten der Kantone FR, GL, JU sind nicht aktuell.
HFMV 20 / 22: Covid-19-Härtefallverordnung 2020 / 2022

Die folgenden Darstellungen zeigen auf, wie und wo die Covid-19-Härtefallgelder für Unternehmen eingesetzt werden. Diese Visualisierungen basieren auf den Daten der Kantone. Die Darstellungen werden vierteljährlich aktualisiert und können daher von den tagesaktuellen Zahlen abweichen. Um Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen auszuschliessen und deren Anonymität zu gewährleisten, können nur aggregierte Zahlen zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund von Rundungen kann es vorkommen, dass die Summe der Anteile nicht 100% beträgt.

Daten als CSV

 

Letzte Aktualisierung: 14.07.2022:

Grafik zum Download: Anzahl A-Fonds-perdu-Beiträge nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Volumen A-Fonds-perdu-Beiträge nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Anzahl Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Volumen Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Anzahl A-Fonds-perdu-Beiträge nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Volumen A-Fonds-perdu-Beiträge nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Anzahl Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Volumen Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Top 10 Branchen [png]

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Fälle mit Klärungsbedarf oder mit Missbrauchsverdacht

Die nachstehende Tabelle listet die Fälle auf, bei denen Klärungsbedarf oder Verdacht auf Missbrauch gemäss dem Covid-19-Gesetz und der Covid-19-Härtefallverordnung besteht. Die Tabelle wird vierteljährlich anhand der von den Kantonen gelieferten Daten aktualisiert.

Art des Klärungsbedarfs / Missbrauchs-
verdachts
Klärungsbedarf
Missbrauchsverdacht
In AbklärungKeine Anpassung notwendigBerichtigung ohne AnzeigeLaufendes VerfahrenAbgeschlossenes Verfahren
Anzahl UnternehmenAnzahl UnternehmenAnzahl UnternehmenAnzahl UnternehmenTotal
in CHF
Anzahl UnternehmenTotal
in CHF
Gründungsdatum (Art. 3 Abs. 1 lit. a)3
Lohnkosten Schweiz (Art. 3 Abs. 1 lit. c)1
Vermögens- und Kapitalsituation (Art. 4 Abs. 1 lit. a/b)113
Branchenspezifische Finanzhilfen (Art. 4 Abs. 1 lit. c)314
Umsatzangaben (Art. 5, Art. 3 Abs. 1 lit. b)9031'730242798'949
Fixkostenangaben (Art. 5a)113119'300
Behördliche Schliessung (Art. 5b)521
Beitragsverwendung (Art. 6)29102861’399’906
Kantonale Zuständigkeit (Art. 13 Abs. 1)1130’028
Andere205306114144’210172’981
Total1'1722'05569142’382’393172’981

Letzte Aktualisierung: 14.07.2022

 

Rechtsgrundlagen

Gesetz:

Covid-19-Härtefallverordnung 2020:

Covid-19-Härtefallverordnung 2022:

 

 Weitere Informationen

 

 Medienmitteilungen

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