Unterstützung für Härtefälle

Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die Härtefallmassnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie.

Härtefälle – Kontaktstellen Kantone

Für die Bearbeitung der Gesuche sind die Kantone zuständig. Ein Unternehmen kann sein Gesuch an den Kanton richten, in dem das Unternehmens am 01. Oktober 2020 seinen Sitz hatte. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie eine Liste mit den Kontaktinformationen der Kantone:

Kontaktstellen Kantone 

Für Antworten auf die häufigsten Fragen zu den Härtefällen besuchen Sie unser Helpcenter.

 

26.05.2021 Coronavirus: Bundesrat plant Normalisierung der Wirtschaftspolitik

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Mai 2021 über die Auswirkungen der Öffnungsschritte auf die Wirtschaft diskutiert. Mit der schrittweisen Rückkehr zur Normalität in sämtlichen Wirtschaftsbereichen sollen auch in der Wirtschaftspolitik die ordentlichen und bewährten Instrumente wieder zur Anwendung kommen. Der Bundesrat sieht dafür eine Transitionsstrategie mit drei Stossrichtungen vor: Normalisierung, Begleitung des Strukturwandels, Revitalisierung. Gleichzeitig will er mit zwei punktuellen Anpassungen der Härtefallverordnung sicherstellen, dass die Kantone besonders betroffene Unternehmen in dieser Übergangsphase angemessen unterstützen können. Mehr Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

 

Auswertungen und Grafiken zu den COVID-19-Härtefallgeldern

Der Bund beteiligt sich auf der Basis des Covid-19-Gesetzes und der Covid-19-Härtefallverordnung an den Ausgaben und Kosten der Kantone für die Unterstützungen an Unternehmen, die von der Pandemie besonders betroffen wurden. Die Härtefallmassnahmen, für deren Kosten oder Verluste ein Kanton die Beteiligung des Bundes in Anspruch nimmt, können als A-Fonds-perdu-Beiträge, rückzahlbare Darlehen, Garantien oder Bürgschaften ausgerichtet werden.

Die nachstehende Tabelle informiert über die Anzahl der von den Kantonen gesprochenen Unterstützungen und das Volumen der insgesamt ausgesprochenen Härtefallgelder. Die Zahlen werden wöchentlich nachgeführt.

Von den Kantonen zwischen dem 26.9.2020 und dem 08.06.2021 gesprochene Härtefallunterstützungen
FinanzierungsinstrumentAnzahl unterstützter UnternehmenTotal in CHF (Beiträge Bund und Kanton)
A-Fonds-perdu-Beiträge29’4822'578.3 Mio.
Darlehen / Bürgschaften / Garantien2’110262.0 Mio.
Stand Kantone BE, JU, LU, NW: 01.06.2021; Stand übrige Kantone: 08.06.2021

Die folgenden Darstellungen zeigen auf, wie und wo die COVID-19-Härtefallgelder für Unternehmen eingesetzt werden. Diese Visualisierungen basieren auf den Daten der Kantone. Die Darstellungen zu den Kantonen werden wöchentlich, diejenigen zu den Branchen monatlich aktualisiert und können daher von den tagesaktuellen Zahlen abweichen. Um Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen auszuschliessen und deren Anonymität zu gewährleisten, können nur aggregierte Zahlen zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund von Rundungen kann es vorkommen, dass die Summe der Anteile nicht 100% beträgt.

Daten als CSV

 

Letzte Aktualisierung: 11.06.2021:

Grafik zum Download: Anzahl A-Fonds-perdu-Beiträge nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Volumen A-Fonds-perdu-Beiträge nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Anzahl Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Kanton [png]

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Grafik zum Download: Volumen Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Kanton [png]

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Letzte Aktualisierung: 04.06.2021:

Grafik zum Download: Anzahl A-Fonds-perdu-Beiträge nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Volumen A-Fonds-perdu-Beiträge nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Anzahl Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Top 10 Branchen [png]

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Grafik zum Download: Volumen Darlehen/Bürgschaften/Garantien nach Top 10 Branchen [png]

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31.03.2021: Bundesrat passt Härtefallverordnung sowie Verordnung zum Erwerbsausfall an

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 31. März 2021 Änderungen an der Covid-19-Härtefallverordnung sowie an der Covid-19-Verordnung zum Erwerbsausfall beschlossen. Damit vollzieht er die Anpassungen des Parlaments aus der Frühlingssession am Covid-19-Gesetz. Bei der Härtefallhilfe werden insbesondere die Höchstbeträge, der Gründungszeitpunkt, die Beteiligung des Staates an allfälligen Gewinnen der Unternehmen im Jahr 2021 sowie die Dauer des Dividendenverbots angepasst. Zudem wird die landesweit einheitliche Bemessung der Beiträge an Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Umsatz geregelt. Mehr Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Dokumente:

 

19.03.2021: Parlament passt Covid-19-Gesetz an

Das eidgenössische Parlament hat in der Frühjahrssession 2021 das Covid-19-Gesetz angepasst. Darin hat es unter anderem verschiedene neue oder angepasste Bestimmungen für die Härtefallmassahmen erlassen. Zudem hat das Parlament eine Aufstockung des Härtefallprogramms von heute 2,5 Milliarden auf neu 10 Milliarden Franken (Bund und Kantone) beschlossen. Als Härtefall gelten auch weiterhin Unternehmen, welche entweder einen Umsatzrückgang von mehr als 40% ihres Jahresumsatzes hinnehmen mussten oder welche während 40 Tagen behördlich geschlossen wurden. Neu können nun jedoch auch Unternehmen, welche zwischen 1. März und 30. September 2020 gegründet wurden, einen Antrag auf Härtefallunterstützung einreichen. Für grosse Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 5 Millionen Franken erlässt der Bund einheitliche Bestimmungen. Anpassungen gab es zudem beim Dividendenverbot (neu vier Jahre). Die genauen Kriterien zur Umsetzung der neuen Bestimmungen werden in einer Anpassung der Covid-19-Härtefallverordnung festgelegt. Das angepasste Gesetz ist am 20. März 2021 in Kraft getreten, die Verordnung tritt voraussichtlich am 01. April 2021 in Kraft. Alle beschlossenen Änderungen auf Gesetzesebene können hier eingesehen werden.

Mit diesen Massnahmen unterstützt der Bund die Wirtschaft auch in der zweiten Wellezur Übersicht

 

Covid-19-Härtefallverordnung

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